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Qamishlo 12 Marz 2004
Über 70 Tote und hunderte Verletzte bei
Auseinandersetzungen zwischen Kurden und Arabern in Syrien
Im
Anschluß an ein Fußballspiel im Stadion von Qamishli (Syrisch-Kurdistan)
zwischen den Mannschaften von Deir el Zor und Qamishli kam es am 12. März 2004
zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Kurden und Arabern, bei denen
mindestens 12 Menschen ums Leben gekommen sind. Fans der arabischen
Mannschaft aus Deir el Zor skandierten im Anschluss an das Spiel Parolen wie »Es
lebe Saddam Hussein« und bezeichneten die Kurden in Anspielung auf deren
pro-amerikanische Haltung im Irakkrieg als »Verräter«, die Kurden antworteten
mit Slogans wie »Lang lebe Kurdistan«. Die arabischen Fans
sollen sich bereits im Vorfeld des Fußballspiels auf mit Ketten, Stöcken und
Pistolen bewaffnet haben. Die syrischen Sicherheitskräfte sollen auf Seiten der
arabischen Nationalisten gegen die Kurden vorgegangen sein. Im Umkreis des
Fußballstadions wurden mehrere Gebäude in Brand gesetzt.
Am heutigen Tag setzten sich die Auseinandersetzungen in verschiedenen Städten
im Norden Syriens fort. In der vorwiegend arabisch besiedelten Stadt Deir el Zor
soll ein Bus des kurdischen Fuhrunternehmens Dicle von arabischen Nationalisten
angegriffen worden sein, ein Kurde soll umgebracht und mindestens sechs weitere
verletzt worden sein. In Derik sollen syrische Sicherheitskräfte auf kurdische
Demonstranten geschossen haben, dabei soll mindestens eine Person getötet worden
sein. Insgesamt wurden hunderte
Personen zum Teil schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Kurdische
Demonstranten fordern bei Kundgebungen in zahlreichen Städten, dass
Minderheitenrechte für die kurdische Bevölkerung in der syrischen Verfassung
verankert werden. In Qamishli soll die syrische Regierung mittlerweile Panzer in
Stellung gebracht haben, die Zahl der Toten in dieser Stadt soll inzwischen auf
70 gestiegen sein..
Seit dem Sturz des irakischen Regimes im letzte Frühjahr haben oppositionelle
kurdische Parteien in Syrien zum ersten mal seit Jahren wieder regimekritische
Demonstrationen organisiert, während derer sie u. a.
die Wiedereinbürgerung von rund 200 000 Kurden forderten, die bzw. deren
Vorfahren 1962 in einem Akt der Willkür von der Regierung ausgebürgert wurden.
Ermutigt durch den Sturz des irakischen Regimes und die Erfolge der kurdischen
Mitglieder des Irakischen Regierungsrates bei den Verhandlungen um die irakische
Übergangsverfassung werden die Kurden auch zukünftig verstärkt für eine
Demokratisierung Syriens und umfassende Minderheitenrechte eintreten. Die
Gemeinde der Kurden aus Syrien in Berlin/Brandenburg und das Europäische Zentrum
für kurdische Studien fordern die Bundesregierung auf, gegen das Vorgehen der
syrischen Armee und syrischer Sicherheitskräfte aufs schärfste zu protestieren.
Die deutsche Politik der wirtschaftlichen Kooperation und des sogenannten
»kritischen Dialogs« muss als gescheitert gelten. Die Bundesregierung sollte
ihre Syrienpolitik zukünftig stärker an derjenigen der USA orientieren, die den
politischen Druck auf die syrische Regierung verstärken will.
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KuRdIsTaN
Hier sind drei clip von meine
Heimatort was die fashismus gemacht haben..www.Amude.info
bitte einfach bild klicken
dan könnte clip sehen
بعض من صور شهداء الانتفاضة

 
>>Wene
Qamishlo 12.03.2007 û 11.03.2007<<
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